GESCHICHTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES

BESCHREIBUNG

"Nach langen und langmütigen Wiederaufrichtungs-Jahren der wirtschaftlichen Zerstörungen des ersten Weltkrieges in unseren Tälern und dem bedingten industriellen und Immobilien Aufschwung, tosen neue Bedrohungen in Deutschland. Ab November 1937 enthüllt Hitler seine expansionistischen Kriegsziele für die Eroberung eines neuen Lebensraums durch die Kraft.

Sein Blitzangriff in Polen im September 1939 führt zum Kriegseintritt von Frankreich und Gross-Britannien den 3.
Reservisten gegen Deutschland und Soldaten auf Urlaub aus den Vogesen erreichen ihre Lager wieder während die ersten Elsässer in einer Abzugsstimmung die Hantz Straße heruntergehen, x-te Wiederholung der Geschichte.
Politische Abwartehaltung hinter der Maginot Linie, militärisches Universalmittel, der „komische Krieg“ organisiert Schutzkeller, wie zum Beispiel die Unterführungen der Thumann Brauerei in Senones, die für 1000 Personen eingerichtet worden ist. Die Stimmung ist surrealistisch, von Hoffnungen und Ängsten angehaucht, in einer ungezügelten Suche nach Gasmasken. Gas, Flugzeug und Spion sind die drei von der Vogesenbevölkerung gefürchteten Feinde.

Nach einem fiebrigen Mai Monat, ist Mitte Juni 1940 der Abzug der Bevölkerung mit allen Mitteln massiv. Auto Kohorten, die mit unauffindbarem Benzin vollgestopft sind und traurige Züge von mageren Reichtümern die auf Karrendurcheinander geworfen werden für die Ärmsten erscheinen auf den Strassen Richtung Rambervillers und Bruyères. Nach dem Abzug follgt bald das Debakel der französischen Armee des General Condé, 50 000 Mann stark, die sich ohne Kampf in der Schlucht von Nompatélize am 22. Juni um 12.30 Uhr geschlagen geben. 500000 französische Soldaten werden in Lothringen eingekreist.

Trotz einiger kollektiver
Heldentaten, wie zum Beispiel diese Polen der 1sten Grenadiersdivison,
kommandiert durch General Bronislaw Duch , die Ihren Sitz in Hurbache hatten und die, bevor sie Ihre Kanonen am 21. Juni 1940 um 8 Uhr morgens in Moyenmoutier zerstört haben, ihre letzten Kartuschen geschossen haben und einigen individuellen mutigen Taten wie zum Beispiel der 4 Helden des 4. R.M.I.C, die während der Verteidigung einer Rabodeau-Brücke getötet worden sind oder noch die Soldaten Stokelein und Taffali, die während einer langen Zeit den Eintritt von Senones den Deutschen verboten haben, bevor sie am Ort la Poterosse erschossen worden sind. Der Lärm der Waffen erlischt mit dem Waffenstillstand am 22. Juni.

Die deutsche Besatzung öffnet sich den Vergeltungmassnahmen, die sie den Volksvertretern gemacht haben in ihrer den Elsässern bewilligten Hilfe während des Abzugs,j vor der Anwendung anderer Schandtatsmassnahmen wie zum Beispiel das Tragen des gelben Stern für die Juden aus Senones und ausserhalb imn Juni 1942, oder die Zwangsarbeit in Deutschland Anfang 1943, die zur Revolte der Papierfabrik von Etival führte.

Ende November 1943, organisiert sich der Widerstand in den riesigen Wäldern des Kantons, obwohl anonyme Fluchthelfer schon seit geraumer Zeit hunderte von Juden, Fahnenflüchtige, Ausbrecher und alliierte Flieger durch die Pfade von Moussey, Grenzdorf eines wieder annektierten Elsass, gerettet haben.Es wurde Ihnen von den kommunalen Autoritäten geholfen, die sie mit falschen Papieren, Versorgungstickets und blinden Gendarmen, die auch Widerstandskämpfer waren, versorgt haben.

In Mai des folgenden Jahres strukturieren sich mobile Gruppen und „Centuries“, die in den Hochwäldern zerstreut waren wie zum Beispiel im Bois-Sauvage Lager. Die Widerstandskämpfer bereiten den Fallschirm-Abwurf der Alliierten vor, wie zum Beispiel eine wichtige Luftlieferung, die im Dorf von Le Mont in der Nacht vom 13. bis 14. August 1944 stattgefunden hat und vermitteln Informationen aller Art, die umso mehr nützlich sind, dass die Amerikaner in der Normandie gerade ausgeschifft haben und dass ihr unaufhaltsamer Vorsprung bald die Befreiung der Vogesen einleutet.
Leider wird der Feind, der bis jetzt nur sporadische und bestimmte Festnahmen vorgenommen hatte, eine Unterdrückung ohne Verhältnis vornehmen und ein schreckliches Schicksal für die Einwohner des Rabodeau- Tales besiegeln. Am 17. August 1944 stürmen mehrere deutsche Kolonnen den Buschwald der Nord-Ost Vogesen, entdecken die Waffen, treiben die Widerstandskämpfer auseinander und finden auch eine Liste von Männern aus Moussey, die zu der 5. Centurie gehörten. Am nächsten Tag fand eine generelle Massenverhaftung im Tal statt. 87 Personen nehmen den Weg in die Konzentrationslager. 62 davon kamen nie wieder zurück.

Die Deutschen haben jedoch den Vogesen Widerstand nicht ausgerottet und die Operationen, um das Massiv zu befreien, gingen weiter. Der F.F.I des ersten Regimentes der Vogesenjäger und die Engländer des 2. S.A.S. vermehren den mit Fallschirmen abgeworfenen Materialeingang in diesem September 1944 im Rabodeau-Tal. Am 24. erreichen die Amerikaner der 7. Armee von Patch und die 1. französische Armee die Stadt Epinal, am Tor des Massivs. Ihre Ankunft , glaubt man, steht kurz bevor und ihre Ausweitung soll erleichtert sein.

Leider, sind diese neuen Widerstandsaktionen dem Angreifer bekannt. Die deutschen Truppen kreisen am selben Tag die Dörfer des Rabodeau Tales ein, verhaften 434 Frauen und Männern (manche davon werden im Schloss von Belval gefoltert) und deportieren diese nach Dachau, Buchenwald und Auchwitz. 302 Märtyrer kamen von den Vernichtungslagern nie wieder zurück.
Unter Druck einer angesagten militärischen Niederlage und mit einer im Zusammenbruch befindlichen Armee , üben die Deutschen in unseren Dörfer die „Politik der verbrannten Erde“. Zwecks Versorgungsproblemen stoppen die Franco-Amerikaner vor dem Vogesenmassif von Ende September bis Anfang November 1944. Wie viele Märtyrer werden unter den Kugeln der SS in dieser Periode fallen, wie zum Beispiel im Ravines Tal, in Moyenmoutier, wo 11 Widerstandskämpfer, die aus den Etival-Clairefontaine Zellen kamen und 2 Forstoffiziere am 22. Oktober ermordet worden sind? Sägereien, isolierte Gebäude und Waldhäuser aber auch Dörfer wie zum Beispiel Le Puid am 11. Oktober, Monumente wie zum Beispiel die Abtei von Etival am 14. November oder Fabriken wurden angezündet und mit Dynamit gesprengt.
Insgesamt, ca. 1000 Einwohner, Widerstandskämpfer und englische Soldaten des Kantons kamen unter den Kugeln oder in Lagern um. Moussey wird zum Beispiel die dritte französische Gemeinde, mit der größten Totenanzahl im Vergleich zu iseiner Bevölkerung. Das Rabodeau Tal wird « Tal der Tränen » genannt und das Trauma, das von der deutschen Besatzung verursacht worden ist deckt dies weitgehend ab, noch so anfällig vom Grossen Krieg Platten, Stelen, Monumente und Straßen erinnern heute noch an das gewaltige Martyrologium, das die Gemeinde während des 2. Weltkrieges ertrug.

Nach der wilden und blinden Unterdrückung der Bewohner folgt die Gewalt der Befreiungskämpfe. Nur wenig Vogesen Einwohner werden es jedoch sehen, da die Deutschen in einer neuen und fieberhaften Abwanderung die Gemeinden evakuiert haben, dieses Mal in Richtung Elsass. Die 397, 398 und 399 Regimente der amerikanischen Century, integriert in die 7. U.S. Armee, haben unsere Gemeinden befreit. Teile des Massifs von Saint-Benoit am 2. November 1944,
die Befreier marschieren in Saint-Rémy am 4. und 5. ein, aber der hartnäckige Widerstand des Feindes und die zahlreichen Minenfelder zwingen zur Vorsicht. Die Soldaten verschanzen sich daher am linken Meurthe-Ufer. Die Anstrengung, die zur Befreiung des Abszchnittes zwischen Baccarat und Raon-l''Etape führt, findet erst am Sonntag, 19. November statt, indem der Fluss überquert wird zwischen Saint-Blaise und Raon. Von da an ist der amerikanische Aufschwung unaufhaltsazm. Moyenmoutier wird am 21. und Senones und das restliche Rabodeau Tal, nach 53 Monaten Besatzung ,am 22. befreit

Texte : Yann Prouillet, Société Philomatique Vosgienne"

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